Politik
Magazin: Bundeswehr stoppt Vergabeprozess für Scharfschützengewehr
GDN -
Das Bundesverteidigungsministerium hat nach der Berichterstattung des "Spiegel" und anschließenden internen Ermittlungen offenbar den Vergabeprozess für das neue Scharfschützengewehr angehalten. Das Nachrichtenmagazin hatte vor wenigen Wochen über einen ehemaligen Soldaten der Bundeswehr-Spezialkräfte KSK berichtet, der bei der Ausschreibung für das Gewehr eine Firma aus Eigeninteresse begünstigt haben soll.
Ein vertrauliches Papier zeigt dem "Spiegel" zufolge nun, dass der ehemalige Soldat einen Bewertungsbogen über die teilnehmenden Firmen unterschrieben haben soll, obwohl er zuvor in Imagevideos eines Mitbewerbers aufgetreten sei. Eine völlige Neuvergabe des prestigeträchtigen Auftrags sei denkbar, heißt es laut "Spiegel" im Ministerium.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



