Politik

Bericht: NSA spähte Schröder auch nach Ende seiner Kanzlerschaft aus

Gerhard Schröder
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Der US-Geheimdienst NSA hat Gerhard Schröder (SPD) angeblich auch nach dem Ende seiner Kanzlerschaft im Jahr 2005 ausgespäht. Laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise weiteten die USA ihre Spionage-Aktivitäten gegen den Altkanzler sogar aus.
Hintergrund sei Schröders zügiger Wechsel in die russische Energiewirtschaft gewesen. Nur wenige Wochen nach dem Kanzler-Aus fing er beim Gas-Pipeline-Projekt Nord Stream an, das mehrheitlich dem russischen Energie-Riesen Gazprom gehört. Auch zum russischen Präsidenten Wladimir Putin pflegte er weiterhin Kontakte. Über Schröder sei es möglich gewesen, so heißt es laut BamS aus Washington, einen Zugang in die sonst sehr verschlossene Welt rund um Putin zu bekommen. Welche Erkenntnisse dabei gewonnen wurden, bleibt unklar.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.