Politik
Merkel: Athen sollte "großzügiges Angebot" der Institutionen annehme
GDN -
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland angemahnt: Bei einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef hätten sie und der französische Präsident François Hollande Alexis Tsipras ermuntert, das "großzügige Angebot" der drei Institutionen anzunehmen, so Merkel nach dem EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Sie hoffe, dass bei den kommenden Treffen am Samstag alle Parteien eine Lösung anstrebten, betonte die Kanzlerin.
Auf die Frage, ob sie für den Fall, dass keine Einigung erzielt werde, einen Plan B habe, antwortete Merkel: "Nein." Berichten zufolge haben die internationalen Gläubiger Griechenland eine Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms um fünf Monate sowie ein drittes Rettungspaket über drei Jahre angeboten. Merkel wollte sich "zu Einzelheiten nicht äußern".
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



