Politik

Kramp-Karrenbauer dringt auf Einigung über Bund-Länder-Finanzen

Annegret Kramp-Karrenbauer
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Nach der Ministerpräsidentenkonferenz dringt die saarländische Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf eine rasche Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern. "Das Zeitfenster ist günstig", sagte die CDU-Politikerin der "Welt".
Bei dem geplanten Sondertreffen der Länder vor der Sommerpause müsse eine Einigung gelingen. "Wir brauchen eine 16:0-Lösung, die auch der Bund akzeptiert." "Wir brauchen unzweifelhaft Geld vom Bund, um eine Einigung herbeizuführen. Zurzeit stehen achteinhalb Milliarden Euro im Raum", sagte Kramp-Karrenbauer. "Diese scheinen finanzierbar, auch wenn der Bund den Soli nach 2019 abschmelzen lassen sollte." Für das Saarland sei die Neuordnung der Finanzbeziehungen "eine Existenzfrage".
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.