Politik
Südafrikanisches Gericht setzt Präsidenten des Sudan fest
GDN -
Ein Gericht in Südafrika hat den Präsidenten des Sudan, Omar al-Bashir, festgesetzt. Al-Bashir dürfe das Land zunächst nicht verlassen, urteilte das Gericht in einer Eilentscheidung.
Dies gelte bis zu einer weiteren Entscheidung über einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs. Dieser hatte zwei Haftbefehle gegen al-Bashir wegen Kriegsverbrechen, Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen den Sudanesen ausgestellt. Dennoch war al-Bashir am Samstag zu einer Konferenz der Afrikanischen Union nach Johannesburg gereist. Daraufhin hatte der Strafgerichtshof die südafrikanischen Behörden um eine Festnahme ersucht. Südafrikanische Regierungsvertreter argumentieren dagegen, dass die Teilnehmer des Gipfels diplomatische Immunität genössen.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



