Politik
Oppermann kritisiert DFB in Fifa-Affäre
GDN -
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat die Rolle des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Korruptionsaffäre des Weltfußballverbandes Fifa kritisiert. Der DFB sei der größte Verband innerhalb der Fifa "Damit fällt ihm auch eine wichtige Rolle bei der Neuaufstellung der Fifa zu", sagte Oppermann der "Berliner Zeitung" (Donnerstagsausgabe).
"Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich der DFB seiner gesellschaftlichen und damit politischen Möglichkeiten zu wenig bewusst ist." Oppermann begrüßte den angekündigten Rückzug von Fifa-Präsident Sepp Blatter: "Endlich gibt es eine Chance auf einen echten Neuanfang". Zugleich warnte er vor weiteren Verzögerungen beim Umbau des Weltfußballverbandes: "Jetzt müssen sich alle, die an den Schalthebeln der Fifa sitzen, für echte Reformen einsetzen. Die neue Zeit muss sofort beginnen und nicht erst in ein paar Monaten", sagte Oppermann.
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