Politik
Gewalt bei Protesten: Ban schickt UN-Sondergesandten nach Burundi
GDN -
Angesichts des Ausbruchs von Gewalt bei Protesten gegen eine mögliche dritte Amtszeit des burundischen Präsidenten Pierre Nkurunziza hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, den UN-Sondergesandten für die Region der Afrikanischen Großen Seen, Said Djinnit, zu Gesprächen nach Burundi entsandt. Zudem forderte Ban die burundische Regierung und die Sicherheitskräfte dazu auf, die Menschenrechte aller Bewohner des Landes zu achten.
Dazu gehörten cor allem die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Alle Beteiligten sollten darüber hinaus von Gewalt und Provokationen absehen. In den vergangenen Tagen war es immer wieder zu gewaltsamen Protesten gegen Nkurunziza gekommen, mehrere Menschen kamen ums Leben. Tausende Menschen flohen in die Nachbarländer Kongo und Ruanda. Nkurunziza, der bereits seit 2005 im Amt ist, war am Samstag von der Regierungspartei CNDD-FDD zum Kandidaten für die Wahl am 26. Juni gekürt worden. Die Opposition und weite Teile der Zivilgesellschaft sehen eine weitere Amtszeit als verfassungswidrig an.
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