Politik
Steinmeier dringt auf Wiederaufnahme der Gespräche im Jemen
GDN -
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier dringt auf eine Wiederaufnahme des von den Vereinten Nationen geführten Vermittlungsprozesses im Jemen. Es dürfe keine Zeit mehr verloren werden, erklärte Steinmeier am Sonntag aus Anlass der Ernennung des Mauretaniers Ismail Ould Sheihk Ahmed zum Sondergesandten der Vereinten Nationen für den Jemen.
Voraussetzung für neue Gespräche sei jedoch, dass die Kampfhandlungen im Land beendet würden. "Allen Seiten muss klar sein, dass eine dauerhafte Lösung für die politische und humanitäre Krise in Jemen nur auf dem Weg eines inklusiven politischen Prozesses erreicht werden kann", betonte der Minister. "Ismail Ould Sheikh Ahmed ist ein erfahrener Diplomat, der mit der Region und der besonders schwierigen Lage im Jemen bestens vertraut ist. Wir werden ihn bei seiner Aufgabe nach Kräften unterstützen."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



