Politik
IW rechnet bei Clinton-Sieg mit Konjunktur-Impulsen für Deutschland
GDN -
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet bei einem Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl auch positive Impulse für die deutsche Wirtschaft. In einem Beitrag für "Bild" (Dienstag) erklärte IW-Direktor Michael Hüther, als Präsidentin werde Clinton in der Wirtschaftspolitik einen "pragmatischen Kurs" einschlagen und unter anderem das Freihandelsabkommen TTIP abschließen.
"Das heißt für uns: Mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr neue und sicherere Jobs. Und höhere Einkommen - gerade in Branchen, die vom Freihandel profitieren wie Autohersteller, Maschinenbauer", erklärte Hüther. Die Erfahrungen aus Freihandelszonen, beispielsweise im EU-Binnenmarkt, ließen auf diese positiven Effekte hoffen. Der IW-Chef betonte, Clinton werde außerdem versuchen, die US-Mittelschicht zu entlasten. "Clinton weiß, das erfolgreiche Politik Kompromisse benötigt - und dass Erfolg von Politik auch an Jobanzahl und Löhnen bemessen wird. Bei ihr wie bei uns", sagte Hüther gegenüber "Bild".
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