Politik
Atomstreit: Diplomaten verkünden grundsätzliche Einigung
GDN -
Im seit Jahren andauernden Atomstreit mit dem Iran ist eine grundsätzliche Einigung erzielt worden. Daher seien die Verhandlungen bis zum 30. Juni verlängert worden, sagten die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der iranische Außenminister Dschawad Sarif auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Es seien genügend Fortschritte erzielt worden, um eine Verlängerung zu rechtfertigen. Sarif schrieb über den Kurznachrichtendienst "Twitter", man habe "Lösungen gefunden" und die Abfassung der Einigung beginne umgehend. Auch das Auswärtige Amt teilte mit, man habe sich auf "Eckpunkte" für eine abschließende Vereinbarung geeinigt. Der Iran habe unter anderem zugestimmt, zwei Drittel seiner Uran-Anreicherungs-Kapazitäten einzufrieren und den Großteil des bereits angereicherten Urans im Ausland zu lagern. Damit soll sichergestellt werden, dass der Iran Atom-Technologie nur zu friedlichen Zwecken einsetzt. Wann die umfangreichen Wirtschaftssanktionen gegen das Land eingestellt oder reduziert werden blieb zunächst unklar. Der Iran hatte stets bestritten, an Atomwaffen zu arbeiten.
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