Politik
CDU-Politiker für Notrufvorrichtungen in Flugzeugkabinen
GDN -
Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) fordert Konsequenzen aus dem Absturz der Germanwings-Maschine: "Künftig sollte es auch in den Kabinen Notrufvorrichtungen geben, sodass man Alarm geben kann, auch wenn man nicht im Cockpit ist", sagte Hintze, der zuvor lange Jahre Luftfahrtkoordinator der Bundesregierung war, dem "Spiegel". Zuvor hatte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitgeteilt, dass alle deutschen Fluggesellschaften in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Luftfahrt-Bundesamt die sogenannte Zwei-Personen-Regel einführen werden.
Dieses Verfahren sieht vor, dass immer zwei autorisierte Personen im Cockpit eines Flugzeuges sein müssen. Die Germanwings-Maschine des Typs Airbus A320 war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf mit 150 Menschen an Bord im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence abgestürzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Marseille hatte sich der Co-Pilot zum Unglückszeitpunkt allein im Cockpit befunden und den Sinkflug vorsätzlich eingeleitet. Der Co-Pilot habe die Tür zum Cockpit offenbar nicht öffnen wollen, nachdem der Pilot dieses verlassen hatte.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



