Politik
Kraft ruft enttäuschte Bürger zu mehr politischem Engagement auf
"Er sollte aber als Wutbürger nicht nur schimpfen, sondern auch den nächsten Schritt gehen: Sich in unser System der parlamentarischen Demokratie einbringen und für Veränderungen kämpfen. Die Bürger unterschätzen viel zu sehr, wie viel man mit politischem Engagement verändern kann." Politiker machten auch Fehler, räumte die stellvertretende SPD-Parteichefin ein. "Aber die meisten Politiker versuchen wirklich, etwas Gutes für unser Land zu erreichen. Es ist ein Bild von Politikern und Politik entstanden, das wenig mit der Realität zu tun hat." Kraft hält wenig davon, sich als Dauergast in Talkshows zu profilieren. "Ich sage nur dann bei einer Sendung zu, wenn ich zu dem Thema wirklich etwas Substanzielles zu sagen und überhaupt Zeit habe. Wesentliche Teile unserer Arbeit finden nicht in der Öffentlichkeit statt. Ich muss mich intensiv in Themen einarbeiten, Akten lesen, mit Experten sprechen, Hintergründe und Interessen beleuchten und bewerten. Politik ist harte Sacharbeit."
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