Politik
Ramelow macht Druck bei Ost-Rentenangleichung
GDN -
Angesichts der angekündigten Rentenerhöhung zum 1. Juli macht Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) Druck bei der Rentenangleichung zwischen dem Osten und Westen Deutschlands. Bis zum Jahresende müsse es in dieser politisch wichtigen Frage "substanzielle Ergebnisse" geben, forderte der Linken-Politiker in der "Ostsee-Zeitung" (Samstagausgabe).
Das Tempo der Rentenangleichung sei nach wie vor zu langsam. "Wir brauchen endlich einen verbindlichen Fahrplan. Die Renteneinheit muss bis spätestens 2019 kommen. Ich wünsche mir, dass die ostdeutschen Länder in dieser Frage mit einer Stimme sprechen", sagte Ramelow. Die Deutsche Rentenversicherung hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Renten zum 1. Juli im Westen um 2,1 und im Osten um 2,5 Prozent steigen.
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