Politik
SPD gegen neue Kompetenz für MAD gegen Islamisten
GDN -
Die SPD lehnt eine umfassende Überprüfung von Bewerbern bei der Bundeswehr durch den Militärischen Abschirmdienst (MAD) ab. "Der MAD soll zuständig bleiben für bestimmte Soldaten innerhalb der Truppe, nicht aber zusätzlich im Vorfeld Bewerber durchleuchten", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, der "Berliner Zeitung".
Schon jetzt gebe es Sicherheitsüberprüfungen, "wenn jemand einen Vertrag bei der Bundeswehr unterschrieben hat", sagte Arnold. Der SPD-Politiker warnte vor der Erwartung, der militärische Inlandsnachrichtendienst könne in Zukunft "flächig" alle Soldaten nach den höchsten Sicherheitskriterien der Nato überprüfen. Arnold kündigte an, dass sich der Verteidigungsausschuss des Bundestages in einer seiner nächsten Sitzungen mit den jüngsten Äußerungen von MAD-Chef Christof Gramm befassen werde. Gramm hatte vor der Gefahr von Islamisten in der Bundeswehr gewarnt und zusätzlich Überprüfungen von Soldaten gefordert.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



