Politik
Steinmeier zum Tod von Fritz J. Raddatz: Seine Stimme wird uns fehlen
GDN -
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den verstorbenen Literaturkritiker Fritz J. Raddatz gewürdigt. "Fritz J. Raddatz stand und steht mit seinem herausragenden Wirken für das freie Wort, für eine aufrechte Haltung, für ein Leben im Dienste der Literatur und Kultur. Seine klare Stimme wird uns fehlen", sagte Steinmeier in Berlin anlässlich der Nachricht zum Tod des Schriftstellers.
"Mit Fritz J. Raddatz verliert Deutschland einen großen Literaturkritiker, einen viel beachteten Schriftsteller und streitbaren Anwalt der Literatur, der über viele Jahre das deutsche Feuilleton prägte." Der 1931 in Berlin geborene Raddatz galt als einer der einflussreichsten deutschen Literaturkritiker. Er arbeitete von 1960 bis 1969 als stellvertretender Leiter des Rowohlt-Verlags. Von 1977 bis 1985 war er Feuilleton-Chef bei der "Zeit". Neben seiner journalistischen Arbeit legte er eine Vielzahl von Essays, Romanen und Biografien vor. Er wurde 83 Jahre alt.
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