Politik
Ukraine: Waffenruhe hält
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in einer Fernsehansprache seine Soldaten angewiesen, die Bedingungen des Minsker Abkommens umzusetzen. Der Generalstab bestätigte, dass die Armeeeinheiten das Feuer eingestellt hätten. Bis zum Morgen habe es sechs Vorfälle gegeben, bei denen einzelne Schüsse abgegeben worden seien. Vor allem im Raum Debalzewo, einem strategisch wichtigen Eisenbahnknoten zwischen Luhansk und Donezk, sei die Lage noch stark angespannt. Nach den Bedingungen des Abkommens sollen innerhalb von zwei Tagen alle schweren Waffen aus der Konfliktzone abgezogen werden. Danach soll die OSZE den Waffenstillstand kontrollieren. Poroschenko drohte für den Fall eines Scheiterns der Waffenruhe die Verhängung des Kriegsrechts an.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



