Politik

Terroranschläge in Kopenhagen: Polizei erschießt Mann vor Bahnstation

GDN - In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat die Polizei einen Terrorverdächtigen an einer Bahnstation erschossen. Zuvor war bei einem Angriff auf eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit in einem Kulturcafe ein Mensch ums Leben gekommen, drei Polizisten waren verletzt worden.
Der oder die Angreifer flohen. Bei der Veranstaltung anwesend war der schwedische Mohammed-Karikaturist Lars Vilks. Auch der französische Botschafter François Zimeray hatte teilgenommen. Kurz danach fielen vor einer Synagoge Schüsse, dort starb ein jüdischer Wachmann. Die Lage in der Stadt gestaltete sich unübersichtlich. Polizisten sperrten Teile der Innenstadt ab und errichten Kontrollpunkte an allen großen Ausfallstraßen. Ob der erschossene Mann tatsächlich in Verbindung zu den Angriffen steht, war zunächst unklar.
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