Politik
Legida-Demo: Verletzte Polizisten und drei Personen "in Gewahrsam"
Bei dem Aufeinandertreffen von etwa 15.000 Legida-Anhängern und 20.000 Gegendemonstranten hat die Polizei zahlreiche Straftaten verzeichnet - darunter Landfriedensbruch, Verstöße gegen das Versammlungs-, Waffen- und Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen werden. Zudem sind mehrere Polizisten durch "Wurfgeschosse, Feuerwerkskörper, Laserpointer oder körperliche Gewalt" verletzt worden. Medienberichten zufolge soll es auch mindestens einen Angriff auf Pressevertreter gegeben haben: Ein Fotograf sei zu Boden getreten und seine Kamera-Ausrüstung zerstört worden. Kleine Gruppen von Gegendemonstranten hätten immer wieder versucht, den Legida-Aufmarsch zu stören. Im Vorfeld der Kundgebungen war mit rund 40.000 Legida-Befürwortern und noch mehr Gegnern gerechnet worden. Rund 4.000 Polizisten aus ganz Deutschland waren im Einsatz. Wegen der Kundgebungen kam es in der Stadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch im Bahnverkehr kam es zu Einschränkungen, nachdem Unbekannte Kabelschächte beschädigt hatten.
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