Politik
Spahn will weiter mit Pegida reden
GDN -
Trotz des Wirbels um die Veröffentlichung des Hitler-Bildes von Pegida-Gründer Lutz Bachmann will CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn weiter mit der Anti-Islam-Bewegung reden. "Wir müssen als Politik wieder mit den Tausenden Bürgern ins Gespräch kommen, die da mitlaufen, und sie auch kritisch fragen, warum sie so einem folgen", sagte Spahn der "Bild-Zeitung" (Donnerstag).
Bachmann ist für Spahn allerdings dafür kein Anlaufpunkt. "Wer hetzt wie Herr Bachmann scheidet als Gesprächspartner definitiv aus", sagte der CDU-Politiker. Bachmann war am Mittwoch wegen des Fotos, auf dem er als Adolf Hitler posiert, sowie wegen Äußerungen auf Facebook als Vorstand des Pegida-Vereins zurückgetreten. Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel hatte sich von Bachmanns Äußerungen auf Facebook distanziert: "Die jetzt bekannt gewordenen Facebook-Postings Lutz Bachmanns vom September weisen wir als Verein aufs Schärfste zurück. Sie tragen nicht dazu bei, Vertrauen zu den Zielen und Protagonisten von Pegida zu entwickeln." Vokabeln wie "Viehzeug", "Dreckspack" und "Gelumpe" gehörten nicht in einen politischen Diskurs, so Oertel weiter.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



