Politik

FDP legt Konzept für ein Zuwanderungsgesetz vor

Kopftuchträgerinnen
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Die FDP schaltet sich mit einem eigenen Konzept für ein neues Zuwanderungsgesetz in die aktuelle Debatte über eine Steuerung der Migration ein. Darin fordern die Liberalen neben einem Punktesystem nach kanadischem Vorbild auch die Abschaffung des Arbeitsverbots für Asylbewerber, berichtet die "Welt".
Deutschland müsse angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs "endlich den klugen Köpfen aus aller Welt den roten Teppich ausrollen", heißt es laut "Welt" in dem Antrag, den der FDP-Bundesvorstand am Montag beschließen will. "Die Einwanderung soll nach Kriterien wie Bildungsgrad, Sprachkenntnis, Alter und Fachkräftebedarf am Arbeitsmarkt flexibel gesteuert werden", heißt es demnach weiter. Ein Punktesystem sende ein klares Signal der Offenheit an qualifizierte Einwanderer. In dem Antrag werden zudem beschleunigte Einbürgerungen nach nur vier Jahren sowie die grundsätzliche Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft gefordert. Auch beim Asylrecht fordern die Liberalen Korrekturen. So sollten Flüchtlinge, die sich legal im Land aufhielten, von Beginn an arbeiten dürfen. "Wenn Menschen ihren Unterhalt selbst erwirtschaften können, sollten sie nicht zum Bezug staatlicher Leistungen gezwungen sein", heißt es laut "Welt" in dem Antrag. Diejenigen, die am hiesigen Arbeitsmarkt gebraucht würden, sollten zudem dauerhaft hier bleiben dürfen.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.