Politik
Parteienforscher: Überleben der AfD hängt an Parteichef Lucke
Inhaltliche Differenzen machten der eurokritischen Partei zu schaffen. "Sie ist außenpolitisch gespalten in Atlantiker und Putinversteher, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch in Neoliberale und Altkonservative." Dennoch habe die AfD "die Chance, sich zumindest mittelfristig zu etablieren und auch bundesweit über fünf Prozent zu kommen. Das hat sie selbst in der Hand." Es böten sich zwei Themen an, die sie vereinnahmen könne, so Falter: "Einerseits die Eurokrise und die Angst vor deren langfristigen Kosten. Und andererseits die Einwanderungspolitik. Damit könnte sie sich im Parteienspektrum längerfristig positionieren."
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