Politik
Kretschmann: Politik muss mit "Pegida"-Anhängern reden
GDN -
Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat zum Dialog mit den Anhängern der sogenannten Pegida-Bewegung aufgerufen. "Ängste und Vorurteile von Menschen kann man nicht verurteilen. Wir müssen mit ihnen reden und sie von etwas Besserem überzeugen", sagte Kretschmann dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe).
Aufklärung sei das einzige Mittel. Dies gelte aber nicht für die Drahtzieher von "Pegida", die die Vorurteile der Menschen für niedere politische Zwecke missbrauchten. Mit Blick auf die wachsende Zahl von Flüchtlingen sprach sich Kretschmann dafür aus, die Bevölkerung bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften stärker mit einzubeziehen, um Ängsten zu begegnen. "Man darf nicht warten, bis einem die Probleme auf die Füße fallen. Die Bürger müssen in jedem Fall einbezogen werden. Sonst haben Demagogen freie Bahn. "
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