Politik
UN rufen zu mehr Gewaltprävention auf
GDN -
Die Vereinten Nationen haben Regierungen weltweit dazu aufgerufen, mehr für die Prävention von Gewalt zu tun. Zwar gebe es in den meisten Staaten beispielsweise Gesezte gegen häusliche Gewalt und in fast allen Gesetze gegen Vergewaltigungen, doch nur in rund der Hälfte aller Fälle würden diese auch umgesetzt, heißt es in einer am Mittwoch vorgestellten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) und des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Auch bei der Betreuung von Gewaltopfern gebe es noch Nachholbedarf: Weniger als die Hälfte aller untersuchten Staaten verfüge über Programme zur Unterstützung der Opfer. Der Studie zufolge wurden im Jahr 2012 rund 475.000 Menschen ermordet. Besonders Kinder und Frauen litten unter Gewalt: So werde jedes vierte Kind misshandelt, jedes fünfte Mädchen sexuell missbraucht und jede dritte Frau werde mindestens einmal in ihrem Leben Opfer physischer oder sexueller Gewalt.
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