Politik
AfD-Vize Henkel gegen Beteiligung an "Pegida"-Demonstrationen
GDN -
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel rät Mitgliedern seiner Partei von einer Teilnahme an Demonstrationen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) ab. "Ich hielte ich es für einen Fehler, wenn sich die AfD als Partei diesen Demonstrationen anschließen würde", sagte Henkel dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe).
Es sei nicht auszuschließen, dass die "Pegida"-Proteste einen "ausländerfeindlichen oder gar rassistischen Beigeschmack bekommen", sagte der AfD-Politiker zur Begründung. Am Montagabend waren in Dresden 10.000 Menschen dem Aufruf der Pegida gefolgt und nahmen an einer Demonstration teil. Dies war die bislang höchste Teilnehmerzahl. Die "Pegida"-Bewegung demonstriert in Dresden seit acht Wochen für eine Verschärfung des Asylrechts. Zu einer Gegendemonstration kamen etwa 9.000 Menschen. Von kleineren Zwischenfällen abgesehen, blieb die Lage in Dresden über den Montagabend weitgehend ruhig.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



