Politik
Spahn will weniger verkaufsoffene Sonntage
GDN -
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kandidat für das CDU-Präsidium, Jens Spahn, hat eine Reduzierung der verkaufsoffenen Sonntage gefordert. Die Gesellschaft bräuchte eine Debatte darüber, "wie man in der immer schnelleren, digitalen Welt Inseln der Ruhe schaffen kann", sagte er der Berliner Tageszeitung "B.Z.".
Dazu gehörte unbedingt der arbeitsfreie Sonntag mit geschlossenen Geschäften. "Wir brauchen einen gemeinsamen Tag in der Woche, an dem wir als Gesellschaft ein bisschen runterkommen. Das stärkt den Zusammenhalt und dient der seelischen Erhebung. So steht es wörtlich im Grundgesetz. Wir brauchen eher weniger verkaufsoffene Sonntage als mehr." Zur Frage, ob der Streit um die Rente einen Keil zwischen Kinderlose und Eltern treibe, sagte er: "Dieser Konflikt wird uns stärker beschäftigen als der zwischen Alt und Jung. Ich bin selbst kinderlos und finde es richtig, dass Kinderlose in der Pflegeversicherung einen höheren Beitrag zahlen. Denn wir Kinderlosen profitieren doch von den Kindern der anderen."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



