Politik

Strässer: Tabuisierung von Gewalt gegen Frauen muss aufgebrochen werden

Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer, hat gefordert, dass die Tabuisierung und Stigmatisierung von Gewalt gegen Frauen aufgebrochen werden müsse. "Es erschüttert mich sehr, dass Frauen und Mädchen weiterhin täglich Opfer von Misshandlung, Vergewaltigung, Verstümmelung und Mord werden - ein weltweites Phänomen und eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit", sagte Strässer anlässlich des internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am Dienstag.
"In den vergangenen zwölf Monaten wurden 16,7 Millionen Frauen in der Europäischen Union Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt. Ein Drittel aller Frauen hat seit Vollendung des 15. Lebensjahres körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt." Diese werde überwiegend durch Partner oder Ex-Partner und im häuslichen Bereich verübt, so Strässer. "Dies ist kein akzeptabler Zustand, weder für uns in Europa noch an anderen Orten in der Welt."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.