Politik
Heftige Ausschreitungen bei Hooligan-Demonstration in Köln
Polizisten seien "massiv angegangen worden, auch durch den Einsatz von Leuchtmunition und Flaschen", sagte ein Polizeisprecher. Mehr als 2.500 Menschen aus dem In- und Ausland zogen durch die Kölner Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Breslauer Platz, dabei hätten sie rechtsextreme Parolen skandiert. Auch der Hitlergruß sei immer wieder gezeigt worden. Der Veranstalter brach nach den ersten Gewaltakten die Veranstaltung zwar ab, jedoch kam es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Zunächst habe es sechs Festnahmen gegeben, 14 Polizisten und ein Demonstrant seien verletzt worden. Die Gruppe "Hooligans gegen Salafisten", die zu der Demonstration aufrief, hatte sich im Frühjahr 2013 formiert. In ihr haben sich einstmals verfeindete Fan-Gruppierungen im Kampf gegen radikale Islamisten vereint.
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