Politik
Rohani: Westen mitverantwortlich für IS-Terror
GDN -
Der iranische Präsident Hassan Rohani hat dem Westen vorgeworfen, für den wachsenden Terror des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) und anderer extremistischer Gruppierungen mitverantwortlich zu sein. Der Kolonialismus und der Rassismus der Vergangenheit hätten zur heutigen Feindseligkeit gegen den Westen geführt, so Rohani am Donnerstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.
Militärische Interventionen und strategische Fehler in der Region hätten zu einem Erstarken extremistischer Tendenzen geführt. Die Probleme könnten nur von den betroffenen Staaten selbst gelöst werden. Rohani distanzierte sich von der Gewalt des IS. Die Extremisten schürten mit ihrer Gewalt Feindschaft gegen den Islam.
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