Politik
Ukraine-Krise: EU schiebt neue Sanktionen vorerst auf
Die nationalen Regierungen hätten die Sanktionen auch genehmigt, teilte EU-Ratspräsident Van Rompuy mit. Da die vereinbarte Waffenruhe in der Ostukraine zwischen Armee und pro-russischen Separatisten aber halte, könnten diese Sanktionen den Friedensprozess gefährden. Durch die Verschiebung gewinne man Zeit "für eine Beurteilung der Umsetzung der Waffenstillstands-Vereinbarung und des Friedensplan", so Van Rompuy weiter. Die Sanktionen könnten trotz allem "in den nächsten Tagen" in Kraft treten. Die neuen Sanktionen sollen sich gegen Banken, den Rüstungsbereich und den Energiesektor richten. Der Kreml drohte bei einer weiteren Verschärfung der Sanktionen mit dem Entzug von Überflugrechten westlicher Fluglinien.
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