Politik
AfD attackiert Forsa-Chef: Güllner betreibt Propaganda
GDN -
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat dem Forsa-Chef Manfred Güllner vorgeworfen, "unter dem Mäntelchen der Wissenschaft Propaganda" zu betreiben. Güllner sei ein "Parteisoldat", sagte der AfD-Sprecher Konrad Adam am Mittwoch.
Der Meinungsforscher hatte zuvor im Gespräch mit dem "Stern" gesagt, dass die AfD keine Protestpartei sei und von einem Milieu gewählt werde, "das man als rechtspopulistisch bis rechtsradikal identifizieren kann". Anfällig für ein entsprechendes Weltbild seien etwa zehn Prozent der Wahlbürger, so der Forsa-Chef weiter. Die AfD warf Güllner zudem vor, die Wähler der eurokritischen Partei nicht zum ersten Mal als rechtspopulistisch und rechtsradikal bezeichnet zu haben.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



