Politik
Kubicki: FDP ist auf Stammwählerschaft reduziert
GDN -
Für den stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki ist die FDP auf ihre Stammwähler reduziert. "Wir sind, das zeigt die Sachsenwahl erneut, auf unsere Kernwählerschaft reduziert. Die Menschen in Wartestellung haben noch nicht genug Vertrauen in die neue Führung", sagte Kubicki in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe).
Entscheidend, so Kubicki, "sind die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen, ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl. Wenn die mit Niederlagen enden, dann dürfte der Wiedereinzug der FDP in den Bundestag ausgeschlossen sein." Die in Hamburg geplante Abspaltung in der FDP wertet Kubicki als Spätfolge eines internen Führungsstreites. "Deren Markenkern ist die Enttäuschung. Das ist keine gute Grundlage, um ein positives Menschen- und Weltbild zu verbreiten." Er gebe dieser Gruppierung "Null Chancen". Er sage das, obwohl "ich im Inneren meines Herzens ein Sozialliberaler bin".
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