Politik

Nato plant fünf neue Stützpunkte in Osteuropa

GDN - Die Nato will in den drei baltischen Staaten, in Polen und Rumänien fünf neue Stützpunkte aufbauen. Sie sollen jeweils 300 bis 600 Soldaten aus den Mitgliedstaaten aufnehmen, die dauerhaft in den Ländern stationiert sind, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (F.A.S.).
In den Stützpunkten sollen Logistiker, Aufklärer und Einsatzplaner militärische Übungen vorbereiten und im Ernstfall auch Einsätze in den Gastländern führen. Die Details sollen nach dem Nato-Gipfeltreffen in Wales ausgearbeitet werden. Auf dem Gipfeltreffen wird die Nato einen "Readiness Action Plan" beschließen, einen Aktionsplan zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft. Wie die F.A.S. berichtet, haben sich die Botschafter der 28 Mitgliedstaaten in Brüssel auf ein 20 Seiten langes Papier geeinigt. In dem Dokument wird Russland nach dem Bericht der F.A.S. als "Bedrohung für die euroatlantische Sicherheit" eingestuft. Die Allianz verpflichte sich daher, "die Fähigkeit der östlichen Alliierten zu erhöhen, Truppenverstärkungen aufzunehmen". Das soll durch die neuen Stützpunkte und die Vorverlagerung von Ausrüstung geschehen. Außerdem will die Nato eine schnelle Eingreiftruppe mit mehreren tausend Soldaten aufbauen.
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