Politik
Bundeswehr erstellt Ebola-Notfallplan für deutsche Soldaten in Afrika
GDN -
Angesichts der zunehmenden Verbreitung der Tropenseuche Ebola in Westafrika hat die Bundeswehr einen Notfallplan für deutsche Soldaten erstellen lassen: "Wir haben präventiv einen Tropenmediziner nach Mali in das deutsche Kontingent geschickt", sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam der "Bild-Zeitung" (Montag). "Er hat die Situation überprüft und einen Notfallplan erarbeitet. Wichtig ist, jede Infektion zu vermeiden."
Nahrungsmittel tierischen Ursprungs müssten daher immer vom europäischen, nicht vom örtlichen Markt kommen. Das sei eine Grundregel. "Falls der `worst case` doch eintreten würde, müsste die betroffene Person in Quarantäne gebracht und medizinisch versorgt werden", sagte der Sprecher der "Bild". In den an die betroffene Region angrenzenden Staaten Mali und Senegal sind derzeit 173 deutsche Soldaten stationiert.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



