Politik
UN-Generalsekretär dringt auf Dialog in Libyen
GDN -
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat angesichts der wachsenden Gewalt in Libyen zu einem nationalen Dialog aufgerufen. Die erneuten Übergriffe untergrüben die Opfer, die so viele Libyer während der Revolution gebracht hätten, um einen Rechtsstaat zu schaffen, so Ban am Montag.
Es müsse ein friedlicher Weg zu einem politischen Übergangsprozess gefunden werden. Bei Gefechten am Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis waren am Sonntagabend mindestens sieben Menschen getötet worden, Dutzende weitere wurden verletzt. Auch in der Stadt Bengasi kam es zu Auseinandersetzungen, hier wurden Ärzten zufolge mindestens fünf Menschen getötet. Seit dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 konkurrieren mehrere Milizen um die Vorherrschaft im Land.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



