Politik
Irak-Krise: Iran versetzt Grenztruppen in Alarmbereitschaft
GDN -
Der Iran hat wegen der Krise im Irak seine Truppen an der gut 1.450 Kilometer langen Grenze zwischen beiden Ländern in Alarmbereitschaft versetzt. Armeesprecher Ali Arasteh begründete den Schritt am Mittwoch mit dem Vormarsch der Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und in Syrien" (Isis) im Irak, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtet.
Teheran steht in dem Konflikt an der Seite der irakischen Regierung: Irans Präsident Hassan Rohani hatte bereits in der vergangenen Woche einen Einmarsch der iranischen Armee in das Nachbarland ins Spiel gebracht. Der Iran werde nicht zögern, die heiligen schiitischen Stätten im Irak vor "den Großmächten, ihren Lakaien, den Mördern und Terroristen" zu schützen, sagte Rohani im iranischen Staatsfernsehen. Die sunnitische Terrorgruppe Isis rückt seit gut zwei Wochen gewaltsam Richtung Bagdad vor und will langfristig ein Kalifat über Landesgrenzen hinweg errichten.
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