Politik
UN: Seit Anfang Juni über 1.000 Tote im Irak
599 weitere Zivilisten seien verletzt worden. "Diese Zahl - die unbedingt als Minimalzahl angesehen werden sollte - umfasst eine Reihe von bestätigten Hinrichtungen und außergerichtlichen Tötungen von Zivilisten, Polizisten und Soldaten", sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, Rupert Colville, am Dienstag vor Journalisten im Schweizerischen Genf. 318 weitere Menschen wurden im gleichen Zeitraum in Bagdad und im Süden des Landes getötet, viele von ihnen bei sechs verschiedenen Autobombenanschlägen. Die islamistische Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und Groß-Syrien" (Isis) rückt seit gut zwei Wochen gewaltsam Richtung Bagdad vor und will langfristig ein Kalifat über Landesgrenzen hinweg errichten.
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