Politik
Bouffier: Wahlergebnis der AfD nicht dramatisieren
GDN -
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat der Union dazu geraten, dass Wahlergebnis der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Europawahl nicht zu dramatisieren. Im Gespräch mit hr-Info sprach sich Bouffier am Montag zudem gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD aus.
"Wir haben auf Landesebene wie auf Bundesebene die Koalitionen entschieden und unter Führung der CDU sind beide stabil. Daran wird sich auch nichts ändern", so der Christdemokrat. "Wir tun gut daran, dass Wahlergebnis der AfD nicht zu dramatisieren." Die CDU wolle nicht die AfD, sondern deren Wähler. Das Ziel sei, jetzt deutlich zu machen, dass die AfD eine Ein-Themen-Partei sei. Der hessische Ministerpräsident erinnerte in diesem Zusammenhang an die Diskussion um die Piratenpartei, die 2011 und 2012 in vier Landesparlamente eingezogen war. "Die Piraten haben sich heute weitestgehend verflüchtigt." Nach dem starken Abschneiden der AfD bei der Europawahl hatte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach für eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen. Daraufhin war in der Union eine Debatte über den Umgang mit der Alternative für Deutschland entstanden.
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