Politik
Greenpeace-Aktivisten besetzen Parteizentrale der Linken in Berlin
GDN -
Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben am Montag Teile der Parteizentrale der Linken in Berlin besetzt. Der Protest richtet sich nach Angaben der Organisation gegen die Energiepolitik des brandenburgische Wirtschaftsministers Ralf Christoffers, den die Aktivisten als "hartnäckigen Kohlefreund" bezeichneten.
In Brandenburg will die rot-rote Regierung einer Ausweitung des Braunkohletagebaus zustimmen. Dafür müssten mehr als 800 Menschen umgesiedelt werden. Greenpeace sieht darin einen Widerspruch zur Politik der Linken. "Die Linke ist in Brandenburg dabei, sich selbst zu verraten. Die Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger müssen ihren Potsdamer Kollegen nachdrücklich sagen, dass das Parteiprogramm auch für Brandenburg gilt", forderte Karsten Smid, Energieexperte von Greenpeace. "Es geht in der Lausitz um mehr als einen weiteren Tagebau. Es geht um Menschenrechte und den weltweiten Klimaschutz", so Smid weiter. Die Linken-Parteivorsitzende Katja Kipping bot Greenpeace einen Runden Tisch mit Betroffenen und Landesregierung an.
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