Politik
FDP-Vize Kubicki kritisiert Themensetzung der FDP
Er sagte weiter: "Ich erkläre meinen Parteifreunden immer wieder, dass wir Antworten auf die Fragen der Zeit geben müssen und nicht neue Fragen stellen sollten, für deren Antworten sich kaum jemand interessiert." Als Beispiel nannte er etwa die Ukraine-Krise, bei der die FDP "keine vernünftige Positionierung" habe. Er fordert hierbei, auf Russland zuzugehen: "Eine Lösung wird es nur mit Russlands Präsident Putin geben, nicht ohne ihn. Deshalb muss man versuchen, die Bedrohungslage zu verstehen, die Putin empfindet - und diese Ängste entkräften." Nach Ansicht des FDP-Vizes und schleswig-holsteinischen Fraktionsvorsitzenden befinden sich seine Partei und die Automarke Opel in einer ähnlichen Position: "Man kann die FDP mit Opel vergleichen. Opel macht gerade eine wunderbare Werbekampagne, die heißt: Umparken im Kopf. So etwas versuchen wir auch, nur eben auf dem Markt der Meinungen. Die FDP parkt um - im Kopf und in der praktischen Politik." Zugleich sieht Kubicki seine Partei "im Aufbruch". Als Wahlziel der FDP für die Europawahl nannte Kubicki fünf Prozent.
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