Politik

Mehr als 130 Festnahmen nach Zusammenstößen in Odessa

GDN - In Folge der Zusammenstöße in der ukrainischen Stadt Odessa sind mehr als 130 Menschen verhaftet worden. Wie die Nachrichtenagentur UNIAN unter Berufung auf die Polizei berichtet, reichen die Vorwürfe von Sachbeschädigung bis Mord.
Bei Zusammenstößen zwischen pro- ukrainischen und pro-russischen Demonstranten sind am Freitag in Odessa nach offiziellen Angaben mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen und 200 weitere verletzt worden. Die meisten Menschen starben beim Brand eines Gewerkschaftsgebäudes, in dem sich angeblich pro-russische Aktivisten verschanzt hatten. In der Stadt wurde eine dreitägige Trauer verhängt. Die ukrainische Regierung hat derweil am Samstag ihren "Anti-Terror"-Einsatz fortgesetzt, der sich aktuell auf die Städte Slawjansk und Kramatorsk konzentriert. Auch hier soll es unbestätigten Berichten zufolge wieder Tote und mehrere Verletzte gegeben haben.
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