Politik
Linke verteidigt Schalke-Chef gegen Kritik an Moskau-Reiseplänen
GDN -
Die Linke hat die Kritik an Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wegen dessen Plänen für einen Besuch des Fußballbundesligisten bei Russlands Präsident Wladimir Putin scharf zurückgewiesen. Die Kritik sei "völlig deplatziert", denn der Schalke-Sponsor Gazprom sei "bekanntermaßen ein Betrieb in öffentlicher Hand, insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich mit Putin trifft", sagte die Sprecherin für internationale Beziehungen der Linksfraktion im Bundestag, Sevim Dagdelen, "Handelsblatt-Online" mit Blick auf Äußerungen aus der CDU.
Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses im Bundestag, Günther Krichbaum (CDU), hatte gesagt, mit einem Besuch bei Putin missbrauche Tönnies die Mannschaft "wahrscheinlich für seine wirtschaftlichen Interessen". Dagdelen sagte dazu: "Es ist abstoßend, dass die Union den Sport als politische Waffe für ihre Eskalationspolitik gegen Russland missbrauchen will."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



