Politik

Erdogan spricht Armeniern Beileid der Türkei aus

Recep Tayyip Erdogan
(Quelle: über dts Nachrichtenagentur)
GDN - Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat den Nachfahren der im frühen 20. Jahrhundert im damaligen Osmanischen Reich getöteten Armenier das Beileid der Türkei ausgesprochen. "Die Vorfälle, die sich während des Ersten Weltkriegs ereigneten, sind unser gemeinsames Leid", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung Erdogans.
Die Deportation und das Massaker an der armenischen Minderheit zwischen 1915 und 1917 werden von den Armeniern und vielen Staaten als Völkermord bezeichnet, die Türkei erkennt die Geschehnisse nicht als solchen an. "Die pluralistische Sichtweise, die demokratische Kultur und die Moderne erfordern, dass in der Türkei unterschiedliche Meinungen und Gedanken zu den Ereignissen von 1915 frei geäußert werden", hieß es in der Erklärung weiter.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.