Politik
UN-Generalsekretär kritisiert Präsidentschaftswahl in Syrien
GDN -
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die für den 3. Juni angesetzte Präsidentschaftswahl in Syrien kritisiert. Diese würde die Bemühungen um eine politische Lösung des Konflikts in dem Bürgerkriegsland behindern, erklärte Ban am Montag.
Die Wahlen stünden den Vereinbarungen von Genf entgegen. Diese sollen zu der Bildung einer Übergangsregierung in Syrien führen. Der syrische Parlamentspräsident Mohammed al-Lahham hatte am Montag den Wahltermin bekannt gegeben. Der bisherige Präsident Baschar al-Assad hat bisher noch nicht offiziell seine Kandidatur angekündigt, es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass er sich ein weiteres Mal um das Amt bewerben wird. Assad ist seit dem Jahr 2000 Präsident. In Syrien herrscht seit drei Jahren Bürgerkrieg, Schätzungen der UN zufolge kamen dabei mindestens 100.000 Menschen ums Leben. Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht.
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