Politik
Umfrage: Deutsche bleiben ihrer Partei treu
Sie liegt damit aber weiter über der 40-Prozent-Marke, die sie seit der Bundestagswahl im September nicht unterschritten hat. Zum sechsten Mal in Folge kommt die SPD auf 23 Prozent. Grüne und Linke erhalten wie in der Woche zuvor je zehn Prozent. Kaum Änderung gibt es auch bei den nicht im Parlament vertretenen Parteien: Die FDP stagniert bei vier Prozent. Die AfD erreicht sechs Prozent, einen Punkt mehr als in der Vorwoche. Insgesamt sechs Prozent der Wähler wollen erneut für andere kleine Parteien stimmen. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem Magazin, generell würden sich die Wähler ihr Urteil über lange Zeit hinweg bilden und es erst ändern, wenn sie von ihrer Partei enttäuscht werden. Das sei im Augenblick nicht der Fall. "Die SPD arbeitet ihr Wahlprogramm ab, das ihr im September eine Zustimmung von 25,7 Prozent bescherte. Die Kanzlerin agiert als vorsichtige Krisenmanagerin, wie es ihre Wähler von ihr erwarten." Bei früheren Wahlen dagegen seien oft schnell Verschiebungen messbar gewesen. So bei der FDP, die wenige Monate nach der Wahl 2009 eingebrochen sei. Häufig habe auch die SPD nach einer Wahl Sympathien eingebüßt. "Viele, die ihr aus alter Loyalität die Stimme gaben, wandten sich ab, als sie wieder die real existierende Partei sahen", erklärte Güllner.
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