Politik

Kurz: Auch Oligarchen müssen für Ukraine-Krise zahlen

GDN - Im Kampf gegen einen möglichen Staatsbankrott der Ukraine, nimmt Österreichs Außenminister Sebastian Kurz auch die Oligarchen in die Pflicht: "Natürlich müssen auch die Oligarchen für diese Krise zahlen", sagte er der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe). Sein Land versuche das Geld, das durch Korruption erwirtschaftet wurde, nicht nur im Ausland zu finden, sondern auch bei entsprechender Rechtsgrundlage in die Ukraine zurückzuführen.
Kurz, der erst vor einigen Wochen Experten in die Ukraine entsandt hatte, empfahl der Regierung in Kiew über eine mögliche Neutralität des Landes nachzudenken. "Neutralität wäre ein guter Weg für die Ukraine", sagte der 27-jährige Außenminister. Von einem Nato-Beitritt riet er dem zerrissenen Land dringend ab.
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