Politik
Die Ukraine, Russland und der Westen
Zeit für Diplomaten
GDN -
Heute am 14.04.2014 ist das Ultimatum abgelaufen, das der Übergangspräsident Alexander Turtschinow den russischen Ostukrainer gestellt hatte. Bis jetzt ist es zu keiner Aktion der Ukrainer gegen die russischen Separatisten gekommen. Im Moment will die Ukraine nicht neue Gewalteskalationen entfachen.
Der ukrainische Übergangspräsident Turtschinow hält zur Zeit still, um keine erneute Gewalt mit Toten und Verletzten in der Ostukrainer zu riskieren. Die Frage ist, wie lange dieser Status Quo anhält, denn es brodelt gewaltig unter dem russischen Anteil der ukrainischen Bevölkerung.
Ist es der Neid auf die Krim-Russen, die russische Staatsbürger sind und denen es jetzt vielleicht besser geht als dem ukrainischen Rest? Oder hallt noch immer der Ruf nach, das in der neuen Ukraine nur noch Ukrainisch und nicht Russisch gesprochen werden soll? Stimmt es, was Präsident Putin sagt, das die Rechte der russischen Bevölkerung beschnitten werden und kommt es dadurch zu einer Eskalation der Lage in der Ostukraine? Gibt es auf die Fragen Antworten?
Ist es der Neid auf die Krim-Russen, die russische Staatsbürger sind und denen es jetzt vielleicht besser geht als dem ukrainischen Rest? Oder hallt noch immer der Ruf nach, das in der neuen Ukraine nur noch Ukrainisch und nicht Russisch gesprochen werden soll? Stimmt es, was Präsident Putin sagt, das die Rechte der russischen Bevölkerung beschnitten werden und kommt es dadurch zu einer Eskalation der Lage in der Ostukraine? Gibt es auf die Fragen Antworten?
Viele Fragen, wenig sachliche Antworten. Die Nachrichten in den Zeitungen und im TV sind wenig informativ und ratlos, genauso im Internet. Verängstigte Auslandskorrespondenten und -innen versuchen in der Tagesschau die Lage in der Ukraine zu kommentieren.
Niemand gibt zu, das er nicht weiß, wie es weitergeht. Propaganda wird von allen Seiten aufgetischt. Laute, gewaltbereite Hysterie und Angst haben die Herrschaft übernommen. Westliche ukrainische Politiklieblinge entpuppen sich als nicht gerade elegant, sondern nassforsch und plump.
Auch ich kann keine Analyse der Ereignisse präsentieren. Nur eines gibt mir sehr zu denken, die Gefühle werden in diesem Konflikt zu einem großen Problem, das gefährlich werden könnte, 1914 war`s so.
Niemand gibt zu, das er nicht weiß, wie es weitergeht. Propaganda wird von allen Seiten aufgetischt. Laute, gewaltbereite Hysterie und Angst haben die Herrschaft übernommen. Westliche ukrainische Politiklieblinge entpuppen sich als nicht gerade elegant, sondern nassforsch und plump.
Auch ich kann keine Analyse der Ereignisse präsentieren. Nur eines gibt mir sehr zu denken, die Gefühle werden in diesem Konflikt zu einem großen Problem, das gefährlich werden könnte, 1914 war`s so.
Dieses Datum vor einhundert Jahren, das die Welt ins Chaos stürzte; "Le Grand Guerre" wie die Franzosen dieses Desaster nennen. Als das österreichische Thronfolgerpaar in Serbien ermordert wurde, war der österreichische Kaiser untröstlich. Menschlich habe ich für ihn großes Verständnis, doch hat seine Rachehaltung und die emotionsgeladene Unterstützung durch den deutschen Kaiser zum 1. Weltkrieg geführt.
Die Stimmung in der Ukraine ist aufgepeitscht und Russland ist durch den russischen Bevölkerungsanteil und seine geographische Nähe involviert. Auch bei den Ukrainern kochen die Emotionen und der Nationalismus hoch. Kann man verstehen, das die Mehr- u. Minderheiten im Land Angst vor einem brutalen Bürgerkrieg haben?
Die Stimmung in der Ukraine ist aufgepeitscht und Russland ist durch den russischen Bevölkerungsanteil und seine geographische Nähe involviert. Auch bei den Ukrainern kochen die Emotionen und der Nationalismus hoch. Kann man verstehen, das die Mehr- u. Minderheiten im Land Angst vor einem brutalen Bürgerkrieg haben?
Und wenn das große Russland auch daran beteiligt ist? Was kann dann noch geschehen?
Es ist ein großes Problem, das mehr populistisch miteinander gestritten wird als sachlich miteinander die Lage zu sondieren und nach guten Kompromissen zu suchen.
Jeder provoziert jeden, so das nur sehr naiven Leuten nicht klar ist, das die stolzen Russen sich nicht so behandeln lassen. Seit Jahren sind sie Partner der G 8, da lässt man sich nicht schulmeistern!
Ich halte Russland für ein Land, das auf dem Weg zur Demokratie ist. Die Femenaktivistinnen sind frei und können sich auch kritisch über Präsident Putin äußern, westliche Journalisten können Russen auf der Strasse fragen, ohne das die Geheimpolizei eingreift. Das ist ein großer Fortschritt!
Es ist ein großes Problem, das mehr populistisch miteinander gestritten wird als sachlich miteinander die Lage zu sondieren und nach guten Kompromissen zu suchen.
Jeder provoziert jeden, so das nur sehr naiven Leuten nicht klar ist, das die stolzen Russen sich nicht so behandeln lassen. Seit Jahren sind sie Partner der G 8, da lässt man sich nicht schulmeistern!
Ich halte Russland für ein Land, das auf dem Weg zur Demokratie ist. Die Femenaktivistinnen sind frei und können sich auch kritisch über Präsident Putin äußern, westliche Journalisten können Russen auf der Strasse fragen, ohne das die Geheimpolizei eingreift. Das ist ein großer Fortschritt!
Ich halte selbstverständlich den russischen Präsidenten Vladimir Putin nicht für einen Heiligen, aber für einen realistischen Politiker. Die Frage ist nur, wie man ihn, die Russen und den russischen Bevölkerungsanteil der Ukrainer, aus der emotionsgeladenen Gefahr zu einer konstruktiven Kooperation mit der labilen pro westlichen Ukraine bringt.
Hier muß auch die Ukraine mit ihrem Übergangspräsidenten wirklich gesprächsbereit sein! Es geht nicht nur um das Gas der Russen, deren neuen Militärbasen auf der Krim und den riesigen Staat, der in Sotschi bei den Olympischen Spielen die gehässige und hochmütige Häme des Westens zu spüren bekam. Sondern auch um die Ukraine, die zwischen Europa-Euphorie und faschistischem Nationalismus schwankt.
Hier muß auch die Ukraine mit ihrem Übergangspräsidenten wirklich gesprächsbereit sein! Es geht nicht nur um das Gas der Russen, deren neuen Militärbasen auf der Krim und den riesigen Staat, der in Sotschi bei den Olympischen Spielen die gehässige und hochmütige Häme des Westens zu spüren bekam. Sondern auch um die Ukraine, die zwischen Europa-Euphorie und faschistischem Nationalismus schwankt.
Es ist ein sehr hohes Risiko, wenn Europa und die USA dies nicht beachten. Sachlichkeit und Nachforschungen, die die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine wirklich aufklären, sind notwendig.
Aber manchmal denke ich, das es eigentlich nur noch um Wistleblower Snowden geht, wenn ich den harten Kurs des Friedensnobelpreisträgers Präsident Obama sehe. Doch es ist nicht die Zeit für Revanche! Das ist in der Tat ein oberflächliches Verhalten, das der Welt nichts nützt. Wir brauchen den liberalen, intellektuellen Geist der Amerikaner, diesen haben wir dringend nötig! Aber auch den Verstand der Europäer, der Russen wie auch der Ukrainer kann diesen schwelenden Konflikt nur lösen! Alles andere führt in Zustände, die niemand unterstützen sollte.
Aber manchmal denke ich, das es eigentlich nur noch um Wistleblower Snowden geht, wenn ich den harten Kurs des Friedensnobelpreisträgers Präsident Obama sehe. Doch es ist nicht die Zeit für Revanche! Das ist in der Tat ein oberflächliches Verhalten, das der Welt nichts nützt. Wir brauchen den liberalen, intellektuellen Geist der Amerikaner, diesen haben wir dringend nötig! Aber auch den Verstand der Europäer, der Russen wie auch der Ukrainer kann diesen schwelenden Konflikt nur lösen! Alles andere führt in Zustände, die niemand unterstützen sollte.
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