Politik

Der Europarat und die Beschneidung von jüdischen und moslemischen Jungen

Eine Frage der Religionstoleranz

GDN - Der Europarat bleibt, trotz der Petitionen und Aufklärungsarbeit der jüdischen und moslemischen Glaubensgemeinschaften, dabei die religös begründete Beschneidung von Jungen mit der weiblichen Genitalverstümmelung gleichzusetzen.
Seit Monaten warten Moslems und Juden auf eine Antwort des Europarats.
Im Januar 2014 habe ich eine bei FB veröffentlichte Petition unterschrieben. Der Europarat sollte eine Resolution gegen die Beschneidung von moslemischen & jüdischen Jungen zurücknehmen. Bis heute ist nichts Gutes für die Bittsteller geschehen.
Kinderschutz wird zur Waffe gegen religiöse Toleranz ehrwürdiger, uralter Religionen! So etwas ist schrecklich rechtspopulistisch und die vielen rechtsnationalistischen EU-Parteien können im Stillen frohlocken.
Eine riesen Schande für den Europarat u. uns Europaer! Mit Vernunft und heutiger Medizin könnte den Kids geholfen werden, ohne ihre Religionen unmöglich zu machen! Wie wäre es mit Hypnose als Schmerztherapie, außer einer vorzüglichen ärztlichen Versorgung? Das wäre gar zu konstruktiv, oder
Ich halte die Haltung des Europarats der Institution nicht für angemessen. Weisheit und Vernunft, Liberalité, Egalité et Fraternité haben es schwer heutzutage. Wann wird diese politische Mode unmodern sein und religöse Minderheiten nicht mehr Schlimmeres befürchten müssen?
Vielleicht ist das für Sie zu übertrieben, doch die Angst geht, unter Moslems und Juden in Europa, um. Erinnerungen an furchtbare Zeiten werden wach. Wie soll es auch bei dem hysterischen antisemitischen Druck und der Panikmache gegen den Islam für diese europäischen Mitbürger noch werden?
Hoffentlich besinnt sich der Europarat seines Amtes und plädiert eindeutig für die religöse Toleranz, denn dann erst kann ich solidarisch aufatmen. Und Sie?
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