Politik
EU-Währungskommissar Rehn lässt französische Regierung abblitzen
GDN -
EU-Währungskommissar Olli Rehn hat den Forderungen der neuen französischen Regierung, mehr Zeit für den Schuldenabbau zu bekommen, eine Absage erteilt. Die EU-Partner hätten "allen Grund zu erwarten, dass Frankreich seine Verpflichtungen einhält", sagte Rehn dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
"Frankreich hat vor nur neun Monaten einen Aufschub um zwei Jahre bekommen. Das war bereits der zweite", kritisierte der EU-Kommissar. Ein erneuter Aufschub wäre nach dem Stabilitäts- und Wachstumspakt nur gerechtfertigt, wenn unerwartete ökonomische Ereignisse einträten, so Rehn. "Ich kann solche unerwarteten Ereignisse nicht erkennen – im Gegenteil: Die Wirtschaft der Euro-Zone hat eine kräftige Erholung erlebt."
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