Politik
Junge Union rebelliert gegen Rentenpaket der Regierung
GDN -
Die Junge Union (JU) fordert ihre Mitglieder zum Widerstand gegen das Rentenpaket der Bundesregierung auf. "Mit unseren 120.000 Mitgliedern müssen wir vor Ort auf den unverantwortlichen Bruch des Generationenvertrages aufmerksam machen", heißt es in einem Rundschreiben zweier Mitglieder des Bundesvorstands an die Basis, über das der "Spiegel" berichtet.
Die JU-Mitglieder sollten mit ihren Bundestagsabgeordneten "diesen fatalen Kurswechsel" diskutieren. Das Rentenpaket koste bis zum Jahr 2030 schätzungsweise 233 Milliarden Euro. "Die Reform ist angesichts der dramatischen demografischen Entwicklung ein Schritt in die falsche Richtung." Auf einem Treffen der JU-Führung in Bremen gab es kürzlich Kritik an den jüngeren Bundestagsabgeordneten wie JU-Chef Philipp Mißfelder und Gesundheitsexperte Jens Spahn. Sie würden sich nicht hart genug gegen die Rentenpläne stemmen und zu sehr an die "Koalitions- und Fraktionslinie gebunden fühlen", so der Vorwurf. Spahn und Mißfelder betonten, Änderungen im parlamentarischen Verfahren erreichen zu wollen.
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