Politik
Thailand: Verfassungsgericht erklärt Parlamentswahlen für ungültig
GDN -
Das thailändische Verfassungsgericht hat die Parlamentswahlen vom 2. Februar für ungültig erklärt. Das Gericht begründete die Entscheidung der Zeitung "Bangkok Post" zufolge damit, dass es in 28 Wahlbezirken keinen Kandidaten gegeben hatte und die Wahlen deshalb nicht im ganzen Land am selben Tag stattfinden konnten, wie es das Gesetz vorsieht.
Die Wahlen waren von breiten Protesten und Störaktionen der Opposition begleitet worden. So waren unter anderem die Registrierung von Kandidaten und die Auslieferung von Stimmzetteln behindert worden. Im ganzen Land hatten Demonstranten Wahllokale blockiert und Wähler an der Stimmabgabe gehindert. Die Regierungsgegner hatten einen Rücktritt der Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und tiefgreifende Reformen gefordert.
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